Natürlich möchte ich es besser machen!

Es ist nicht schwer heutzutage auf den Hund zu kommen und ich möchte hier nicht Pro Zuchthund und Kontra Hof- Tierschutz- oder andere Hunde arbeiten.

Die Auswahl ist riesig und ich denke, wenn man sich richtig damit beschäftig, schon im Vorfeld, kann man den richtigen Begleiter auf vier Pfoten für die nächsten Jahre finden.

Man sollte ich am Anfang folgende Frage stellen:

* Warum möchte ich einen Hund?

* Was erwarte ich von dem Hund ?

   und noch wichtiger

* Was kann ich ihm bieten?

Und natürlich der immer wiederkehrende Streit zwischen Züchtern und Tierschutz. Ich verstehe natürlich die Überlegung; muss es wirklich ein reinrassiger Zuchthund sein? Es gibt doch soviel Hunde in den Tierheimen. Da warten ganz viele Hunde auf ein Zuhause und manche sind auch für Anfänger geeignet. Also nehmen sie sich sich die Zeit für einen Besuch in einem Tierheim in ihrer Nähe.

Ich habe es auch versucht und es hat mich zu Tode betrübt, als ich gesehen habe, wieviel es sind. Aber ich habe eine andere Lösung für mich gefunden. Ich gehe, sofern ich Zeit, habe mit den Hunden spazieren. Spende, wenn ich spenden kann und helfe wenn ich gebraucht werde.

Ich ziehe meinen Hut vor den Mitarbeitern der Tierheime. Egal ob im Ehrenamt oder im Beruf, man kann nur darauf hinweisen, das jede Spende zählt.

 

Aber nun zu meiner Philosophie und warum ich mich zur Zucht entschieden habe.

Ich bekam viel Wissen von meiner Oma und meiner Mutter, beide sehr erfahrene Züchter, mit auf den Weg. Das jedoch reichte mir nicht, ich wollte mehr wissen und so absolvierte ich ein Studium in Kynologie.

Kynologie – Wikipedia

 

 

Alles fing an mit meiner Australian Shepherd Hündin Tessa.

Als ich nach einer Hündin suchte, wußte ich schon, dass ich mit ihr meine eigene Zucht aufbauen möchte.

Ich finde es sehr wichtig die Züchter darüber zu informieren, dass man einen Hund zur Zucht sucht und seriöse Züchter stellen einem sich nicht in den Weg durch irgendwelche merkwürdigen Klauseln in den Verträgen, die sie sich zum Teil selbst ausgedacht haben. Mich ärgert so etwas, denn eigentlich geht es nur um die Angst vor der Konkurrenz. 

Dazu kommt, dass ein gewissenhafter Züchter dann bei der Auswahl helfen kann. Es ist wichtig zu wissen, dass eine Zuchthündin mal abgesehen von 100 % gesund , mental stark sein muss. Wesensfest und angstfrei. Warum? stellen sie sich eine Hündin vor die vor allem Angst hat, Wie soll sie ihre Welpen erziehen? Diese Welpen lernen eins zu eins von ihrer Mutter sich ständig geduckt zu bewegen, vor allem Angst zu haben und mit ganz viel Pech aus Angst Aggressionen zu zeigen. Wenn es ganz falsch läuft, landet der Welpe im Tierheim, weil er unberechenbar ist und schnappt.

Ich sage nicht, das diese Hunde, die etwas ängstlicher oder vorsichtiger oder nicht draufgängerisch sind, nicht toll sind. Sind sie bestimmt, aber eben nicht zur Zucht geeignet.

Und so sind meine Hündinnen eben etwas "klarer" in ihrer Aussage.

 

Leider hat Tessa mich irgendwann verlassen und ist über die Regenbogenbrücke gegangen, aber nicht ohne ihr Wissen an die nächste Generation weiter zugeben. Sie schenkte mir drei wundervolle Würfe.

 

Als Tessa 4 Jahre alt war, habe ich mich unsterblich verliebt. In Hille.

Auch hier brauchte es ca eineinhalb Jahre, bis ich meine passende Hündin, bei einer wirklich tollen Züchterin, gefunden habe. Ich erklärte ihr was ich suchte und sie half mir die Richtige zu finden. Wobei ich mir gar nicht recht im klaren darüber bin, wer hier wen gefunden hat.

 

Nun zur Wahl der Rüden.

Ganz oben auf der Liste steht GESUND!

Ich treffe natürlich die Vorauswahl und da kann es schon mal von der Ostsee nach Bayern gehen, oder ins Erzgebirge . Auch in Dänemark waren wir schon.

Dann bin ich schon mal ein paar Tage unterwegs und meine Hündin rümpft hier die Nase, lässt ihn da abblitzen und ignoriert einfach alles.

Es ist wundervoll zu beobachten, wann eine Hündin sich verliebt hat. Es gibt auch bei den Hunden sowas wie ein Vorspiel. Und das ist sehr wichtig, denn damit ist klar ob er der Richtige ist. In diesem Vorspiel wird ausgelotet ob er stark genug ist, wird erkundet ob er gesund ist und natürlich, ob er charmant ist. Und hier kommen wir wieder zu der mental starken Hündin. Sie läßt sich eben nicht einfach besteigen nur weil sie gerade heiß ist. Ein Grund dafür, dass ich nicht losfahre, wenn es "soweit" ist.

Leider mußte ich hier Erfahrungen machen, die ich nicht machen wollte. Die mir aber gezeigt haben,  dass ich noch genauer hinsehen muss.

Es gab Aussagen wie : Klar ist er reinrassig! Selbstverständlich ist er gesund! Er vererbt nur gesund! Papiere sind vorhanden! Dann kam ich an und Papiere waren da, aber nicht hier! 

Ich fragt:" Was tun sie , wenn sie nicht will?" Die Aussage: " Dann halte ich sie fest!" Es gibt gar nicht genug böse Smileys die ausdrücken können, was ich gern schreiben würde.

Also bitte liebe angehenden Züchter sucht euch den Züchter eures Vertrauens, der euch dabei helfen kann.

 

Wofür züchte ich nun also meine Hunde.

Natürlich in erster Linie , weil ich verliebt in die Rasse bin. Weil es großartige Tiere sind, die in der Regel sehr entspannt und absolut familienfreundlich sind.

Nun sind sie gefragt. was sind ihre Erwartungen. Wo kann der Hund sie begleiten. soll er sie im Alltag unterstützen? Kann er sie ins Büro begleiten? Soll er ihnen die Pantoffel bringen , wenn sie nach Hause kommen oder sie eher ihm?

Wenn sie einen Welpen suchen, der eine ganz spezielle Aufgabe haben soll, z.B. Therapiehund, Diabetiker, Streichelhund oder Mantrailer in einer Suchhundestaffel, dann sprechen sie mich gern an.

 

Mit Absicht habe ich mich für die schlankere Arbeitslinie entschieden,  denn je schwerer ein Hund bei gleicher Körpergröße ist, umso wahrscheinlicher sind Gelenksprobleme.

Hier kommt deshalb nur eine Verpaarung für mich in Frage, bei der beide Hunde zu 100% gesund sind.

 

 

Labrador Showlinie und Arbeitslinie Unterscheidung Der Labrador ...